Informationen & Wissenswertes

Allgemeine Informationen über die Hundinghütte

Allgemeine Informationen

Die Hundinghütte Oberthulba war ursprünglich eine Jagdhütte, später diente sie auch als Wetterschutzhütte. Eigentümer der Hundinghütte ist die Gemeinde Oberthulba. Seit 1985 wird sie von der Reservistenkameradschaft Oberthulba verwaltet und gepflegt. Diese kümmert sich um die Instandhaltung der Hütte und des Grundstücks, und nutzt diese für vereinsinterne Veranstaltungen, wie z.B. das Vatertagsbiwak mit Familientag an Christi Himmelfahrt oder die Silvesterfeier.
Auch der jedes Jahr in den Sommerferien durchgeführte Outdoor-Nachmittag für alle interessierten Kinder aus dem Markt Oberthulba erfreut sich großer Beliebtheit.

Andererseits besteht für die Bevölkerung im Markt Oberthulba, sowie für die ansässigen Vereine und Firmen ganzjährig die Möglichkeit, die Hundinghütte für eine Veranstaltung zu mieten. Viele Geburtstagsfeiern, Vereinsjubiläen oder Firmenevents werden jedes Jahr hier durchgeführt und bleiben durch die besondere Atmosphäre in bester Erinnerung der Besucher.

Für die Organisation der Buchungen, Hüttenübergabe an die Mieter, Planung von Arbeitseinsätzen an der Hütte, sowie die Finanzverwaltung sind die beiden Hüttenwarte, Thomas Schlereth und Michael Halbig verantwortlich. Diese beantworten gerne ihre Fragen rund um die Hütte und ihre Veranstaltung.

2020 und 2021 wurden umfangreiche Um- und Neubaumaßnahmen durchgeführt.

So wurde u.a. eine Holzlege für Brennholz gebaut, welches nun auch über einen längeren Zeitraum unabhängig von der Witterung trocken gelagert werden kann.

Außerdem wurde die Hütte umgebaut.
Entstanden aus einer Idee am Lagerfeuer, haben wir nach langer Vorbereitung und Planung beschlossen, den hinteren Teil der Veranda, der nie wirklich effektiv genutzt wurde, zu entfernen und als zusätzlichen Innenraum umzubauen. Parallel zum Neubau einer neuen Aussenwand wurde die alte Wand entfernt und mit dem bestehenden Gebäude verbunden.

Des Weiteren wurde mit dem Bau einer neuen Aussenküche inkl. Holzbackofen ein weiterer lang gehegter Wunsch in die Tat umgesetzt. 

Die Solaranlage wurde erweitert, dadurch ist es möglich, bei Veranstaltungen komplett auf ein Stromaggregat zu verzichten.

Wo steht die Hundinghütte?

Die Hundinghütte liegt oberhalb von Oberthulba im Flurgebiet “Hellröthlein” oder auch „Hell“ am Kreuzberg.
Die Alleinlage mitten im Wald, abseits der Ortschaft sorgt für einen ungestörten Aufenthalt. Zum Zentrum von Oberthulba sind es ca. 3 Minuten. Oberhulba liegt an den Südausläufern der bayerischen Rhön,  ca. 10 Kilometer von Bad Kissingen und Hammelburg entfernt.

Geschichte

Zu welcher Zeit die Hundinghütte ursprünglich erbaut wurde, ist nicht genau bekannt. Auch über den Erbauer, ersten Besitzer oder die ersten Bewohner ist nichts überliefert. In den 1930er Jahren diente die Hundinghütte dem Ökonomierat und Jagdpächter von Albertshausen, Carl Steinbach (1862-1940), als Jagdhütte.
Carl Steinbach war zu jener Zeit der Besitzer des Amalienhofes, der heutigen Seniorenresidenz Rosenhof in der Bismarckstraße in Bad Kissingen (benannt nach dessen Ehefrau Amalie, 1868-1962). Mit Pferdegespannen fuhren die Steinbachs regelmäßig von Bad Kissingen aus zur Jagdhütte nach Oberthulba.
Im Jahr 1932 brannte die Hundinghütte (wahrscheinlich durch einen Blitzschlag) ab und wurde von Carl Steinbach in der heutigen Form neu aufgebaut.
Das Gebäude wurde nach dem 2. Weltkrieg für kurze Zeit von einer ausgebombten Familie aus Würzburg als Notunterkunft genutzt.

carl steinbach
Carl Steinbach, ca. 1930

Die Hundinghütte - ein vergessener Ort...

Nach dem 2. Weltkrieg geriet die Hundinghütte etwas in Vergessenheit. Niemand fühlte sich für das teilweise verfallene Gebäude sowie den Außenbereich zuständig, Reparaturen und Instandsetzungen wurden nur notdürftig durchgeführt.
In den 1960er- und -70er Jahren wurde die Hütte von der Oberthulbaer Dorfjugend als Rückzugsort für Freizeitaktivitäten wie Biwaks etc. genutzt. Leider sind auch aus dieser Zeit keine Schriftstücke oder Fotos vorhanden.

Die Herkunft des Namens

Wie die Hundinghütte einst zu ihrem Namen kam, weiß heute niemand mehr. Jedoch ist bekannt, dass Carl Steinbach die Hütte nicht Hundinghütte, sondern nur “die Hütte” oder “Jagdhütte in Oberthulba” nannte. Der Name Hundinghütte wurde zu dieser Zeit also noch nicht verwendet. In alten Landkarten von Oberthulba ist an gleicher Stelle eine “Huntinghütte” oder auch “Hundingshütte” zu finden.
Die naheliegendste Vermutung ist, dass es sich um eine Ableitung vom Englischen “Hunting” für Jagen oder die Jagd handelt, da die Hütte früher als Jagdhütte gedient hat.

Interessant ist folgende Nachforschung:

  • In der Nähe vom Schloss Linderhof bei Oberammergau gibt es ebenfalls eine Hundinghütte, diese wurde unter König Ludwig II. im Jahr 1876 erbaut. Die Hütte brannte im Dezember 1884 ebenfalls ab, wurde aber sofort wieder aufgebaut.
    Ludwig II. war mit einer Schwester von Elisabeth Amalie Eugenie von Österreich-Ungarn (besser bekannt als Kaiserin Sissi) verlobt. Demnach waren der Kaiser von Österreich und der König von Bayern verwandt bzw. verschwägert und Sissi und Ludwig waren auch befreundet. Kaiserin Sissi verbrachte mehrere Kuraufenthalte in Bad Kissingen (zuletzt wenige Monate vor ihrem Tod im Jahr 1898). Ihr Mann, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich, besuchte Sissi in Bad Kissingen und ging während dieser Zeit des Öfteren mit Carl Steinbach auf die Jagd. Vielleicht hat Kaiser Franz Joseph beim gemeinsamen Jagen Carl Steinbach von der Hundinghütte seines Schwagers erzählt? Und Carl Steinbach hat seine Jagdhütte zu Ehren, dass er mit dem Kaiser jagen durfte, ebenso genannt? Gut möglich, dass der Kaiser zusammen mit Steinbach auch in den Wäldern rund um Oberthulba auf der Jagd war und auch die Hundinghütte besucht hat…


Wer zu diesem Thema nähere Informationen hat, kann sich jederzeit an uns wenden. Wir sind immer auf der Suche nach Informationen aus jener Zeit.

Die Hundinghütte Oberthulba war ursprünglich eine Jagd- und Wetterschutzhütte. Eigentümer der Hundinghütte ist die Gemeinde Oberthulba. Seit 1985 wird sie von der Reservistenkameradschaft Oberthulba verwaltet und gepflegt. Diese kümmert sich um die Instandhaltung der Hütte und des Grundstücks, und nutzt diese für vereinsinterne Veranstaltungen, wie z.B. das Vatertagsbiwak mit Familientag an Christi Himmelfahrt oder die Silvesterfeier.
Auch der jedes Jahr in den Sommerferien durchgeführte Outdoor-Nachmittag für alle interessierten Kinder aus dem Markt Oberthulba erfreut sich großer Beliebtheit.

Andererseits besteht für die Bevölkerung im Markt Oberthulba, sowie für die ansässigen Vereine und Firmen ganzjährig die Möglichkeit, die Hundinghütte für eine Veranstaltung zu mieten. Viele Geburtstagsfeiern, Vereinsjubiläen oder Firmenevents werden jedes Jahr hier durchgeführt und bleiben durch die besondere Atmosphäre in bester Erinnerung der Besucher.

Für die Organisation der Buchungen, Hüttenübergabe an die Mieter, Planung von Arbeitseinsätzen an der Hütte, sowie die Finanzverwaltung sind die beiden Hüttenwarte, Thomas Schlereth und Michael Halbig verantwortlich. Diese beantworten gerne ihre Fragen rund um die Hütte und ihre Veranstaltung.

2020 und 2021 wurden umfangreiche Um- und Neubaumaßnahmen durchgeführt.

So wurde u.a. eine Holzlege für Brennholz gebaut, welches nun auch über einen längeren Zeitraum unabhängig von der Witterung trocken gelagert werden kann.

Außerdem wurde die Hütte umgebaut.
Entstanden aus einer Idee am Lagerfeuer, haben wir nach langer Vorbereitung und Planung beschlossen, den hinteren Teil der Veranda, der nie wirklich effektiv genutzt wurde, zu entfernen und als zusätzlichen Innenraum umzubauen. Parallel zum Neubau einer neuen Aussenwand wurde die alte Wand entfernt und mit dem bestehenden Gebäude verbunden.

Des Weiteren wurde mit dem Bau einer neuen Aussenküche inkl. Holzbackofen ein weiterer lang gehegter Wunsch in die Tat umgesetzt. 

Die Solaranlage wurde erweitert, dadurch ist es möglich, bei Veranstaltungen komplett auf ein Stromaggregat zu verzichten.

 

Die Hundinghütte liegt oberhalb von Oberthulba im Flurgebiet “Hellröthlein” oder auch „Hell“ am Kreuzberg.
Die Alleinlage mitten im Wald, abseits der Ortschaft sorgt für einen ungestörten Aufenthalt. Zum Zentrum von Oberthulba sind es ca. 3 Minuten. Oberhulba liegt an den Südausläufern der bayerischen Rhön,  ca. 10 Kilometer von Bad Kissingen und Hammelburg entfernt.

Zu welcher Zeit die Hundinghütte ursprünglich erbaut wurde, ist nicht genau bekannt. Auch über den Erbauer, ersten Besitzer oder die ersten Bewohner ist nichts überliefert.
In den 1930er Jahren wurde die Hundinghütte vom Ökonomierat und Jagdpächter von Albertshausen, Carl Steinbach (1862-1940), als Jagdhütte genutzt. Carl Steinbach war zu jener Zeit der Besitzer des Amalienhofes, der heutigen Seniorenresidenz Rosenhof in der Bismarckstraße in Bad Kissingen (benannt nach dessen Ehefrau Amalie, 1868-1962). Mit Pferdegespannen fuhren die Steinbachs regelmäßig von Bad Kissingen aus zur Jagdhütte nach Oberthulba.
Im Jahr 1932 brannte die Hundinghütte (wahrscheinlich durch einen Blitzschlag) ab und wurde von Carl Steinbach in der heutigen Form neu aufgebaut.
Das Gebäude wurde nach dem 2. Weltkrieg für kurze Zeit von einer ausgebombten Familie aus Würzburg als Notunterkunft genutzt.

carl steinbach
Carl Steinbach, ca. 1930
 

Nach dem 2. Weltkrieg geriet die Hundinghütte etwas in Vergessenheit. Niemand fühlte sich für das teilweise verfallene Gebäude sowie den Außenbereich zuständig, Reparaturen und Instandsetzungen wurden nur notdürftig durchgeführt.
In den 1960er- und -70er Jahren wurde die Hütte von der Oberthulbaer Dorfjugend als Rückzugsort für Freizeitaktivitäten wie Biwaks etc. genutzt. Leider sind auch aus dieser Zeit keine Schriftstücke oder Fotos vorhanden.

Wie die Hundinghütte einst zu ihrem Namen kam, weiß heute niemand mehr. Bekannt ist jedoch, dass Carl Steinbach die Hütte nicht Hundinghütte, sondern nur “die Hütte” oder “Jagdhütte in Oberthulba” nannte. Der Name Hundinghütte wurde zu dieser Zeit also noch nicht verwendet. In alten Landkarten von Oberthulba ist an gleicher Stelle eine “Huntinghütte” oder auch “Hundingshütte” zu finden.
Die naheliegendste Vermutung ist, dass es sich um eine Ableitung vom Englischen “Hunting” für Jagen oder die Jagd handelt, da die Hütte früher als Jagdhütte gedient hat.

Interessant ist folgende Nachforschung:

  • In der Nähe vom Schloss Linderhof bei Oberammergau gibt es ebenfalls eine Hundinghütte, diese wurde unter König Ludwig II. im Jahr 1876 erbaut. Die Hütte brannte im Dezember 1884 ebenfalls ab, wurde aber sofort wieder aufgebaut.
    Ludwig II. war mit einer Schwester von Elisabeth Amalie Eugenie von Österreich-Ungarn (besser bekannt als Kaiserin Sissi) verlobt. Demnach waren der Kaiser von Österreich und der König von Bayern verwandt bzw. verschwägert und Sissi und Ludwig waren auch befreundet. Kaiserin Sissi verbrachte mehrere Kuraufenthalte in Bad Kissingen (zuletzt wenige Monate vor ihrem Tod im Jahr 1898). Ihr Mann, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich, besuchte Sissi in Bad Kissingen und ging während dieser Zeit des Öfteren mit Carl Steinbach auf die Jagd. Vielleicht hat Kaiser Franz Joseph beim gemeinsamen Jagen Carl Steinbach von der Hundinghütte seines Schwagers erzählt? Und Carl Steinbach hat seine Jagdhütte zu Ehren, dass er mit dem Kaiser jagen durfte, ebenso genannt? Gut möglich, dass der Kaiser zusammen mit Steinbach auch in den Wäldern rund um Oberthulba auf der Jagd war und auch die Hundinghütte besucht hat…


Wer zu diesem Thema nähere Informationen hat, kann sich jederzeit an uns wenden. Wir sind immer auf der Suche nach Informationen aus jener Zeit.

Die Umbaumaßnahmen 2021 in der Übersicht

Hüttenumbau
Erweiterung der Hütte zur Vergrößerung des Innenraums
Solar-Erweiterung
mit zusätzlichen Solarpaneelen und weiteren Batterien
Holzbackofen
integriert in eine Außenküche.

Sie sind neugierig geworden und möchten an der Hundinghütte feiern?

Dann schauen Sie gleich im Belegungsplan nach und sichern Sie sich die Hütte für ihre Geburtstags-, Firmen- oder Familienfeier

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© 2022 Hundinghütte Oberthulba

Letztes Update: 13.06.2022 (Ver. 23.0.2)